Nachfolgemonitor
Sachsen-Anhalt

Auf Basis der Daten des Nachfolgemonitors 2019 wurde mit Unterstützung der Bürgschaftsbank Sachsen-Anhalt die erste Sonderausgabe zum Nachfolgemonitor 2019 erstellt. Die Ergebnisse wurden auf der Veranstaltung am 27.11.2019 in Magdeburg präsentiert.

Unternehmensnachfolge: Entwicklung 2013 - 2018


12%

der Unternehmer/innen waren 2018 in Sachsen-Anhalt schon 60+

80%

der Unternehmen in Sachsen-Anhalt steigern ihren Umsatz nach der Übergabe

26%

Frauenanteil bei den Übernehmenden in Sachsen-Anhalt

.

Zwei Wellen zur gleichen Zeit

Mittfünfziger und Mittsechziger bemühen sich um Nachfolgen

Die wachsende Aufmerksamkeit bzgl. der großen Anzahl anstehender Unternehmensübergaben scheint u. a. auch dazu zu führen, dass jüngere Unternehmer/innen eine Übergabe ihrer Unternehmung in Erwägung ziehen. So war in Sachsen-Anhalt gut ein Drittel der Übergebenden nicht älter als 56 Jahre ("Frühübergebende).

Für die originäre Gruppe der Übergebenden von Mitte sechzig bedeutet dies eine weitere Verschärfung des Wettbewerbs um die Übernehmenden. Die Frühübergebenden und die Übernehmenden gehören zum Teil der gleichen Generation an, was ggf. zu Vorteilen dieser Gruppen in der Kommunikation führt.


Übernehmende steigern die Bonität

Erfolgreiche Nachfolgen machen Mut

In den meisten Fällen verbessert sich die Bonität, zum Teil sogar erheblich. Das zeigt, dass die Existenzgündung durch eine Unternehmensnachfolge einen sehr attraktiven Weg ins Unternehmertum darstellen kann.

Als Selbsthilfeeinrichtung der mittelständischen Wirtschaft unterstützen die Bürgschaftsbanken auch Übernehmende bei der Finanzierung der Nachfolge. Dafür steht das Finanzierungsportal der Bürgschaftsbanken online zur Verfügung.

Partner dieser Sonderausgabe

Bürgschaftsbank Sachsen-Anhalt

BB und MBG Sachsen-Anhalt

Wir sprechen mittelständisch.

 

Die Bürgschaftsbank Sachsen-Anhalt GmbH (BB) und die Mittelständische Beteiligungsgesellschaft Sachsen-Anhalt mbH (MBG) sind als Selbsthilfeeinrichtungen des gewerblichen Mittelstandes ein wichtiger Teil der Förderlandschaft im Bundesland. Sie wurden 1990 bzw. 1992 nach dem Vorbild solcher Einrichtungen in den alten Bundesländern gegründet. Die BB und MBG sind Mitglied im Verband Deutscher Bürgschaftsbanken. 

 

Seit 1990 haben BB und MBG Investitionen von mehr als 5 Milliarden Euro in    Sachsen-Anhalts Wirtschaft ermöglicht. Mit Unterstützung ihres breiten Förderinstrumentariums wurden rund 164.000 Arbeitsplätze geschaffen oder gesichert. 

 

Gefördert werden alle laut KMU-Definition mittelständischen gewerblichen Unternehmen aus z. B. Industrie, Handwerk, Handel sowie Freiberufler, Existenzgründungen und Unternehmensnachfolgen. Voraussetzung ist ein betriebswirtschaftlich tragfähiges Konzept. Fehlende Sicherheiten können ersetzt werden, mangelnde Rentabilität nicht.

 

Durch Einbindung der BB lassen sich Erfolg versprechende Projekte finanzieren, die sonst wegen unzureichender Sicherheiten der Unternehmen häufig scheitern würden. Ausfallbürgschaften sind für Banken und Sparkassen vollwertige Kreditsicherheiten und begrenzen ihr Risiko. Garantien der BB gegenüber der MBG sichern das Beteiligungskapital ab.

 

Die typisch stillen oder offenen Beteiligungen der MBG sind eine nachhaltige Alternative zum klassischen Bankkredit oder ergänzen ihn. Infolge der langfristigen Bereitstellung von Beteiligungskapital, das in der Bilanz wie Eigenkapital bewertet wird, verbessern Unternehmen Bonität und Rating. Existenzgründern hilft Beteiligungskapital beim Start und es unterstützt die Finanzierung von Unternehmensnachfolgen. 

Kontakt

Matthias Goldschmidt
Leiter Vertriebsunterstützung / Öffentlichkeitsarbeit

Bürgschaftsbank Sachsen-Anhalt GmbH
Mittelständische Beteiligungsgesellschaft Sachsen-Anhalt mbH
Große Diesdorfer Straße 228
39108 Magdeburg
https://www.bb-mbg.de

Tel.: +49 391 73752-20
Fax: +49 391 73752-15
E-Mail: m.goldschmidt@bb-mbg.de